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Bars

Die Control Bar oder auch Lenkstange gibt deine Lenkbefehle an den Schirm weiter. Wir empfehlen generell immer die Bar passend zum Kite vom selben Hersteller zu verwenden – das Modelljahr spielt in Sachen Kompatibilität meist keine große Rolle.

Was ist eine Bar zum Kitesurfen?

Eine Bar ist nicht nur ein cooler Ort, um sich nach der Kitesession zu treffen, sondern auch ein wichtiger Bestandteil Deines Kite-Equipments. Die Bar benötigt man zum Lenken und zum Anpowern des Kites.

Ziehst Du eine Seite des Barholms (und damit auch eine Steuerleine) zu Dir, wird beim Kite der Lenkimpuls ankommen. Ziehst Du links, dreht sich der Kite nach links, ziehst Du rechts dreht sich der Kite nach rechts. Außerdem kannst Du den Anstellwinkel des Kites verändern, indem Du die Bar hochschiebst oder ran ziehst. Schiebst Du den Barholm auf dem Depowertampen weit nach oben, fliegt der Kite durch den verminderten Anstellwinkel weit am Windfensterrand und zieht nicht mehr so stark. Das Heranziehen der Bar hingegen wird Anpowern genannt. Dabei bekommt der Kite mehr Kraft. Das macht man zum Beispiel während des Absprungs, um explosiven Lift zu erzeugen. Insbesondere bei leichtem Wind kann es aber auch passieren, dass der Kite backstallt (rückwärts fliegt), wenn die Bar zu lange angezogen ist.

An der Bar sind die Leinen befestigt, welche Du vor deiner Session mit dem Kite verbindest. Auch Chickenloop, Chickenstick und das Quick-Release-System gehören zu den Bestandteilen Deiner Control Bar.

Die richtige Bargröße für Deine Kites

Bars werden von den meisten Herstellern in unterschiedlichen Größen angeboten. Kleine Bars für kleine Schirme oder zum ausgehakten Freestylen, große Bars für große Schirme. Unter uns gesagt reicht eine Bar aber oft für Deine gesamte Range aus! In der Theorie sind kleine Bars meist für Schirme bis 10 m2 gedacht und große Bars für Schirme ab 10 m2. Wenn Du Dir nun einen 12 m2 und einen 9 m2 anschaffen möchtest, brauchst Du dir auf keinen Fall auch zwei Bars kaufen, denn Du kannst auch einfach einen kleinen Kompromiss eingehen. Mit der großen Bar ist der 9 m2 Schirm ein wenig reaktiver und mit der kleinen Bar musst du beim 12qm Schirm ein wenig stärker ziehen – beides ist absolut in Ordnung. Achte lieber darauf, dass Du Dich für eine Bar entscheidest, die in der Länge variabel ist, wie zum Beispiel die Eleveightbars oder die Sensor 3 Serie von CORE Kiteboarding.

Ich möchte aber gerne die Bar von Hersteller A mit dem Kite von Hersteller B fliegen!

Es ist durchaus möglich zum Beispiel eine Slingshot Bar mit einem Eleveight Kite zu fliegen. Es gibt dabei jedoch ein paar Dinge, worauf du achten solltest. Die Anzahl der Leinen ist sicherlich das offensichtlichste Merkmal. Wir empfehlen besonders Einsteigern nur Schirme mit vier und nicht mit fünf Leinen zu wählen. Außerdem solltest Du Dir anschauen, an welcher Stelle auf dem Weg zum Schirm sich die Powerleinen teilen und das sogenannte Y bilden. Vergleiche hier einfach die vom Hersteller vorgesehene Bar mit der von Dir ins Auge gefassten Bar. Ein, zwei Meter Unterschied tun nicht weh. Wenn das Y jedoch an einer komplett anderen Stelle sitzt, kann das Flugverhalten des Schirms negativ beeinflusst werden. Zuletzt ist auch die Anordnung von Knoten und Schlaufen an den Anknüpfunkten am Schirm interessant (Knoten auf Knoten funktioniert nicht) – hier kannst Du Dir jedoch mit den passenden Pigtails auch selbst helfen. Wenn Du Dir bei der Entscheidung nicht ganz sicher bist, greifen wir Dir gerne unter die Arme!

Worauf bei Kauf achten?

Das Quick Release System der Bar ist sehr wichtig, da es im Notfall darüber entscheidet, ob Du Deinen Schirm auslösen kannst und er somit jeden Druck verliert oder ob er weiter an den Leinen zieht. Du solltest mit Deiner Bar in jedem Fall das dreistufige Sicherheitssystem durchführen können: 1. Bar loslassen: Sie sollte sich nach oben schieben lassen. 2. Quick Release am Chickenloop: Der Kite sollte keine Spannung mehr aufbauen, weil er an einer Leine hängt, die mit deiner Safety Leash verbunden ist. 3. Auslösen an der Saftey Leash, um Dich komplett von Deinem Kite trennen zu können. Die Etablierung dieses Systems vor ein paar Jahren war ein wichtiger Schritt in der Geschichte des Kitesports. Ohne das Quick Release System ist es einfach zu gefährlich. Solltest Du überlegen eine Bar gebraucht zu kaufen, achte unbedingt auf das richtige Auslösesystem. Willst Du Dir bei deinem Schnäppchen sicher sein, schau Dir doch unsere Testmaterial-Bars an. Wir bieten Dir in unserem Shop nur Bars an, die über eine absolut sichere und geprüfte Safetyfunktion verfügen. Das Wiederzusammenbauen ist je nach Hersteller ein wenig verschieden gestaltet. Am leichtesten lässt sich übrigens das neue Quickmatic 2 System von Eleveight wieder zusammenbauen, welches zum Beispiel in der CS Auto Bar  verbaut ist.

Die richtige Pflege

Damit deine Bar möglichst lange hält gibt es ein paar Tricks. Nach jeder Session solltest Du die Bar und insbesondere das Quick Release System von Sand befreien. Im besten Fall spülst Du sie jedes Mal mit Süßwasser ab und lagerst sie mit offenem (ausgelöstem) Chickenloop. Vor deiner Session solltest Du übrigens einmal überprüfen, ob das Auslösesystem einwandfrei funktioniert.

Wenn Du die Bar irgendwann einmal schon lange und intensiv genutzt hast, solltest Du die Pigtails überprüfen. So werden die Anknüpfpunkte genannt. Wenn sie sehr doll ausgefranst und ausgeblichen sind, solltest Du die Pigtails austauschen. Auch die Leinen sollte man ab und zu checken. Aber in der Regel braucht man sich im ersten Nutzungsjahr keine Sorgen darüber machen, außer man kauft gebraucht.



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