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Kitetrapeze

Trapeze sind ein wichtiger Bestandteil im Kitesport: ohne geht’s nicht. Dein Trapez sollte fest sitzen und gut zu deinem Körperbau passen. Daher ist Anprobieren absolute Pflicht – gut, dass du bei uns im Shop gekaufte Trapeze kostenlos zurücksenden kannst!

Was sind Trapeze überhaupt und wofür braucht man sie beim Kitesurfen?

Der Begriff Trapez kommt aus dem Segeln. Mit ihren Trapezhosen oder Trapezgurten können die Segler sich mit der Öse des Trapezdrahts, welcher oben an der Mastspitze angebracht ist, verbinden. So können sich Segler gegen die Kraft der Krängung lehnen und das Boot stabilisieren und optimal auszubalancieren. Man braucht also nicht mal Kraft in den Armen haben, um der Kraft entgegenzuwirken. Stattdessen kann man ganz einfach sein eigenes Gewicht nutzen, indem das Trapez die Kraft auf den Körper verteilt. Dieses Prinzip wird auch in anderen Wassersportarten angewandt: beim Windsurfen, Kitesurfen und zum Teil auch beim Wingfoilen.

Während ein Trapez bei Windsurfen erst bei Fortgeschrittenen eingesetzt wird, ist es bei Kiten von Anfang an ein Muss. Außer beim unhooked (ausgehakten) Freestylen, bist du die ganze Zeit mit deinem Trapez im Chickenloop eingehakt. Das Trapez verteilt dabei die ganze Kraft, die der Kite erzeugt auf deinen Rücken. So musst du den Zug nicht mit deinen Armen halten und kannst diese nur zum gezielten Steuern und Lenken des Kites einsetzten.  Da der Kite sowohl beim Losfahren als auch in Sprüngen große Kräfte entwickeln kann, solltest du ein perfekt passendes Trapez haben, welches sich wie angegossen anfühlt. So kannst du sicher sein, dass dein Rücken keine Probleme durch punktuelle Belastungen bekommt.

Neben dem Haken gibt es auch die Möglichkeit stattdessen ein „sliding rope“ an der Hakenplatte zu befestigen. Dadurch kannst du deinen Kite bzw. Chickenloop statt punktuell direkt vor deine Bauchnabel an diesem Seil (welches horizontal vor deinen Bauch gespannt ist) befestigen. Dieses System ist aber sehr speziell und nur für Fahrer gedacht, die nicht Springen oder sich aushaken wollen, sondern sich während eines Turns in der Welle möglichst radikal verdrehen wollen.

Auf Englisch wird das Trapez „harness“ genannt. Da einige Hersteller ihre Produkte auf Englisch benennen, kann das ein hilfreicher Tipp bei der Suche sein.

Sitztrapeze vs. Hüfttrapeze – welches ist für dich besser geeignet?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Kite Trapezen: die Sitz- und Hüfttrapeze. Wenn du dich schonmal an einem Kitespot umgesehen hast, wirst du bestimmt gesehen haben, dass mehr Kiter mit Hüfttrapezen fahren. Hüfttrapeze sitzen oberhalb der Hüftknochen um die Taille herum und ermöglichen dir daher größtmöglichen Bewegungsspielraum. Wenn du mithilfe einer Größentabelle deine Größe bestimmen möchtest, lege das Maßband an deiner Taille an.

Die Sitztrapeze sitzen um die Hüfte herum und werden zusätzlich mit Gurten um die Beine befestigt. Die Belastung durch die Kitekraft geht eher auf das Becken als auf den Rücken. 

Welches du wählen solltest hängt vor allem von deiner Kite-Disziplin ab. Für die meisten Disziplinen ist das Hüfttrapez besser geeignet, weil es mehr Freiraum für Bewegungen zulässt. Fährst du gerne Wave, Big Air oder Freestyle solltest du dich auf jeden Fall für ein Hüfttrapez entscheiden. Aber auch für Oldschool oder das Freeriden bieten sie super Eigenschaften. Die Trapeze von Ride Engine lassen sich außerdem durch das hauseigene Ratschen-System schön eng verschließen. So bleibt es auch bei Sprüngen an Ort und Stelle.

Obwohl sie von manchen als „uncool“ angesehen werden bringen die Sitztrapezes auch tolle Vorteile, insbesondere für die Disziplinen Race und Foilkiten, mit sich. Du kannst aber natürlich auch mit einem Sitztrapez ganz normal kiten gehen. Für sehr kleine Personen kommt zudem der Vorteil hinzu, dass der Haken weiter unten sitzt und man es daher einfacher schafft, die Bar weiter hochzuschieben oder den Adjuster zu erreichen. Außerdem können Sitztrapeze wegen den Beingurten gar nicht hochrutschen.

Welches Trapez für dich das Richtige ist, hängt auch von deinem persönlichen Geschmack ab. Manche Kiter empfinden Sitztrapeze ganz einfach als gemütlicher und fahren sie deshalb. Da die Bewegungsfreiheit oft aber ein sehr wichtiger Aspekt ist, solltest du am besten zunächst ein gutes Hüfttrapez ausprobieren und schauen, ob diese Art von Trapezen für dich funktioniert.

Worin unterscheiden sich Hardshell- und Softshelltrapeze?

Bei der Trapezwahl musst du dich zwischen zwei unterschiedlichen Bauweisen entscheiden. Hardshell Trapeze zeichnen sich dadurch aus, dass sie am Rücken eine Carbon- oder Glasfaserplatte verarbeitet haben. Diese konnte auf Grund von Daten vieler gescannter Rücken ergonomisch gefertigt werden. So kann die aufkommende Kraft des Kites über diese steife Platte gleichmäßig auf den ganzen Rücken verteilt werden und es kommt nicht zu punktuellen Belastungen. Wenn du Rückenprobleme hast, raten wir dir auf jeden Fall zu einem Hardshelltrapez! Das härteste Ride Engine Trapez heißt übrigens „Elite“.

Softshelltrapeze sind wie der Name schon sagt, etwas weicher, da sie nicht über eine harte Rückenplatte verfügen und aufgrund der Konstruktion auch günstiger. Vorteile dieser Bauweise ist die Flexibilität für besondere Verdrehungen.

Als Einsteiger empfehlen wir dir je nachdem, was dein Geldbeutel sagt das Ride Engine Momentum (Softshell) oder das Ride Engine Saber (mittelhartes Hardshelltrapez). Bei beiden Trapezen darfst du nicht vergessen die Trapezhakenplatte in passender Länge dazu zu erwerben!

Worauf solltest du bei der Anprobe achten?

Jeder Hersteller stellt Größentabellen zur Verfügung an denen du dich orientieren kannst. Dennoch musst du das Trapez einmal angezogen haben, um wirklich bewerten zu können, ob es dir passt. Lass dir dabei am besten von einer zweiten Person helfen, die dich am Trapezhaken festhält, so dass du dich ins Trapez hineinlehnen kannst. Achte besonders darauf, dass du keine Druckstellen am Knochen an deiner Hüfte und an den unteren Rippen am Brustkorb hast.

Wenn dir irgendwelche Fragen bei der Wahl des richtigen Trapezes aufkommen, schreibt uns gerne eine Mail und wir helfen dir weiter!



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